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Die Lange Nacht der Musik 2014: EINE STADT – EINE NACHT – 400 KONZERTE am 17. Mai 2014

Die Lange Nacht der Musik 2014: EINE STADT – EINE NACHT – 400 KONZERTE am 17. Mai 2014

Die Lange Nacht der Musik ist zu einer festen Institution in München geworden und in ihrer Art einmalig: Wann sonst kann man mit nur einem Ticket an über 100 Spielstätten Konzerte, Kabarett und Tanz erleben? Dabei können sich die Gäste frei aussuchen, wo und was sie gerne hören möchten.

Geboten wird live und hautnah Musik aller Stilrichtungen, als Spielorte dienen große Konzerthäuser und ehrwürdige Hallen ebenso wie Kneipen, Tanzschulen, Bars, Restaurants und Clubs.

Das Ticket kostet 15 €, gilt als Eintrittskarte für alle beteiligten Häuser sowie als Fahrkarte für die Shuttlebusse der MVG.

Los geht es bereits um 19 Uhr mit dem großen Auftaktkonzert in der BMW Welt: Österreichs Pop-Künstlerin Christina Stürmer präsentiert dem Publikum dort ihr achtes Album „Ich hör auf mein Herz“.

Ab 20 Uhr starten schließlich die vier Shuttlebuslinien am Knotenpunkt Odeonsplatz und bringen die Besucher zu über 100 verschiedenen Spielorten: Die Bigband des Kultusministeriums feiert mit Swing, Rock und Jazz Lange-Nacht-Premiere unter freiem Himmel im Theatinerhof, ebenfalls an der frischen Luft flanieren kann man im Rahmen der Sechsten Architekturwoche München A6 durch die Herzog-Wilhelm-Straße und gemäß dem Motto „Dicht gesät“ über 20 Livebands auf vier Bühnen erleben.

Der reizvolle Innenhof des Münchner Künstlerhaus hat Talente der Neuen Jazzschool München zu Gast, gegenüber zeigt die Lounge am Lenbachplatz von BMW und BR-KLASSIK junge Stars, arrivierte Künstler und Newcomer aus Klassik, Pop und Jazz auf zwei Ebenen.

Die Vielseitigkeit des Hauses zeigt man im Gasteig: der bunte Musikmix reicht vom jungen Ensemble des Orchester Jakobsplatz München über „nordostbrasilianischen Sambareggae mit bayerischen Charme“ von Stockwerk Orange bis hin zur Singer-Songwriterin Mia Aegerter  aus der Schweiz.

Nur einige Schritte entfernt lohnt ein Besuch in der Zentrale der GEMA: Einmal im Jahr wird sie selbst zur Bühne, auf der die lokalen Schätze Phil Vetter, Vait und Talking Pets aus Dachau, München und Bad Aibling ihr Können zeigen.

Zwischendurch seine Tanzkünste auffrischen kann man übrigens in zahlreichen Workshops der Tanzschulen, für Notfälle gibt es sogar den Schnellkurs „Lange-Nacht-Survival-Schritt“ bei der Tanzschule am Deutschen Theater. Auch im Nationaltheater wird es an diesem Abend spät: Das Bayerische Staatsballett zeigt Der gelbe Klang, im Anschluss werden bei Nachtführungen Blicke hinter die Kulissen geboten.

Eine einzigartige Mischung aus Musik, Performance und stimmungsvoller Atmosphäre erwartet die Nachtschwärmer in den zahlreichen Kirchen: Alle Register ziehen sechs Organisten in der Kirche St. Matthäus, „Nathan der Weise“ steht in der St.-Pauls-Kirche auf dem Programm, wo der gleichnamige Stummfilm mit neuer Vertonung und einer Tanzchoreographie gezeigt wird. Zum Innehalten mitten im Trubel lädt die Kirche St. Lukas, die zu einem Raum von Stille und Klang wird, u.a. mit Gebärdenpoesie und Vokalklang.

Fans eines freigeistigen Musikkonzepts sei ein Abstecher ins Lehel empfohlen: DVA – Pop für nicht existierende Radios mischen Pop mit Tanzmusik, Folklore, Freakfolk sowie Indie und stellen ihr neues Album im Tschechischen Zentrum München vor, bei Lebenslust Lehel geht es in den Songs von Captive Blonde and the Death Clue um die Komplexität des männlichen Großstadtlebens.

In gemütlicher Wohnzimmeratmosphäre empfängt die Hamburgerei die Nachtschwärmer: Der Radiosender M94.5 hat einen Mix aus Münchner Künstlern des Indie-Rocks und Indie-Pops zusammengestellt.

Neu dabei als Lange-Nacht-Spielort ist Europas höchste Kletterhalle Heavens Gate wie auch die ZAV-Künstlervermittlung: Unter dem Motto „Arbeitsagentur zeigt Kultur“ präsentiert sie sich erstmals gemeinsam mit der Agentur für Arbeit München: Die große Bandbreite der von der Künstlervermittlung München geführten Künstler sorgt für eine vielfältige, überraschend andere, kurzweilig-lange Nacht im Dienste der Musik.

Auch nach 3 Uhr kann in zahlreichen Spielstätten noch weitergefeiert werden: „Open end“ gilt nicht nur im Night Club des Hotels Bayerischer Hof, sondern auch in der Glockenbachwerkstatt: Hier treffen sich junge Musiker aus Bayern und der ganzen Welt, um „gemeinsam aufzuspuin“. Modernes trifft auf Traditionelles, Seemannslieder auf Harfenklänge, Brit Pop auf Operette. Mit dabei die Gerner Zipfeklatscher, Gurdan Thomas aus Birmingham und die Schicksalscombo.

Programmhefte und Karten für Die Lange Nacht der Musik gibt es bei allen beteiligten Spielstätten und den bekannten VVK-Stellen.