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Die Lange Nacht der Münchner Museen am 19. Oktober 2013

Die Lange Nacht der Münchner MuseenNeu: Museumsnacht PLUS am Sonntag, 20. Oktober tagsüber im Umland

München, 08.08.2013. Zum 15. Mal lädt am Samstag, 19. Oktober 2013 „Die Lange Nacht der Münchner Museen“ zum nächtlichen Rundgang durch Kunst, Kultur, Naturwissenschaft und Technik. Von 19 bis 2 Uhr zeigen rund 90 Museen, Sammlungen und Galerien ihre Schätze zu ungewohnter Stunde. Geboten wird eine einzigartige Vielfalt an Ausstellungen, Sonderprojekten, Konzerten und jede Menge Überraschungen. Neben den großen Häusern mit den weltbekannten Sammlungen locken kleinere Museen und Kunstprojekte die darauf warten, entdeckt zu werden.
Auch am Nachmittag gibt es für kleine Besucher großes Programm: Eine Vielzahl an Museen bietet von 14 bis 18 Uhr ein spezielles Kinderprogramm mit kreativen Workshops, Führungen und Mitmachangeboten.

Das Ticket für 15 € berechtigt zum Eintritt in die beteiligten Häuser sowie zur Nutzung der fünf MVG-Shuttlebuslinien und des MVV-Gesamtnetzes. Programmhefte und Karten sind ab Mitte September bei allen beteiligten Häusern und den bekannten VVK- Stellen erhältlich.

In diesem Jahr sollten die Besucher das Lange Nacht-Ticket wieder mit nach Hause nehmen, denn zum kleinen Museumsnacht-Jubiläum gibt es am darauffolgenden Tag eine zusätzliche Einladung zum Besuchen und Erleben, das Museumsnacht PLUS: Am Sonntag, 20. Oktober gewährt das Lange Nacht-Ticket erstmals tagsüber, zu den regulären Öffnungszeiten, freien Eintritt in rund 45 Museen und Schlösser in 15 Landkreisen.

Das Zusatzangebot umfasst unter anderem die Schlösser in Schleißheim, das Franz Marc Museum in Kochel oder das Markus Wasmeier Freilichtmuseum Schliersee. Zahlreiche Häuser bieten den Gästen Sonderführungen wie das Kloster Benediktbeuern oder die Flugwerft des Deutschen Museums in Schleißheim. Das Landleben von einst lassen das Freilichtmuseum Glentleiten und das Bauernhofmuseum Jexhof aufleben mit Kirchweih, Musik und Bauernmarkt.

Wachbleiben für die nächtliche Expedition am Samstag lohnt sich: Im Deutschen Museum lautet das Motto „Licht ins Dunkel bringen – vom Keller bis aufs Dach und höher!“. Erstmals kann dort das Bergwerk bei Nacht erkundet werden, im Erdgeschoss kann man die Ausstellungen besichtigen, eine der Sondervorführungen erleben, oder sich gar zu einer Turmfahrt aufmachen. Weiter zum Verkehrszentrum kann man exklusiv mit dem Rollenden Museum in einem Oldtimer pendeln – mit ein wenig Glück vielleicht in Herbie oder K.I.T.T. Dort erwartet Groß und Klein ein abwechslungsreicher Abend rund um Fortbewegung und Verkehr.

Im Kunstareal führen Kunstvermittler durch die weltberühmten Sammlungen der drei Pinakotheken und des Museum Brandhorst.

Über beide Häuser der Antike am Königsplatz erstreckt sich die Ausstellung Die Unsterblichen – Götter Griechenlands, wieder mit dabei sind das Museum für Abgüsse Klassischer Bildwerke mit dem Thema „Die Odyssee –  Mutter aller Erzählungen“ sowie die im Mai wieder eröffnete Städtische Galerie im Lenbachhaus mit den Werken des Blauen Reiters. Zum ersten Mal bei der Museumsnacht im Neubau zugänglich ist die Ausstellung im Staatlichen Museum Ägyptischer Kunst. Während drinnen Uschebtis (altägyptisch „Antworter“) den Besuchern für Fragen zur Verfügung stehen, wird draußen auf der Portalwand eine Filminstallation gezeigt.

Lange Nacht-Stimmung herrscht auch auf der Kunstachse rund um die Prinzregentenstraße: Es locken die Ausstellungen im Haus der Kunst oder die Exponate der Sammlung Schack, im Bayerischen Nationalmuseum widmet man sich der Tasche: Unter dem Motto „Unterwegs in der Welt – Vom Reisebett zur Reistasche“ machen unterschiedliche Führungen Lust auf eine Erkundungstour durch eine europäische Kulturgeschichte. Im nahe gelegenen Staatlichen Museum für Völkerkunde steht die Lange Nacht ganz im Zeichen Brasiliens, wo in der Sonderausstellung das diesjährige Motiv der Museumsnacht im Original zu bewundern ist.

Lange Nacht-Premiere feiern das Spielzeugmuseum im Alten Rathausturm sowie die Regierung von Oberbayern.

Nicht alltägliche Performances, Videokunst und Musik erwartet die Gäste in den Kirchen St. Paul, St. Markus und in der Erlöserkirche. Letztere führt Werke Richard Wagners auf, auch das Deutsche Theatermuseum und Das Kartoffelmuseum setzen sich anlässlich des 200. Geburtstags mit dem Komponisten auseinander.
Für nachhaltiges Schmunzeln oder herzhaftes Lachen sorgt eine Auswahl an satirischen Bildern des Fördervereins Komische Pinakothek, im Literaturhaus München kann in der Ausstellung Loriot. Spätlese Deutschlands berühmtester Humorist und Karikaturist neu entdeckt werden. Angeregt und beschwingt durch die Lange Nacht weiter ziehen wird der Betrachter der graphischen Werke des Erwin von Kreibig-Museums. Ebenso in fröhlicher Erinnerung bleiben wird die Sonderausstellung Die Ducks in Deutschland – Jan Gulbransson im Bier- und Oktoberfestmuseum München.

Das komplette Programm zur Langen Nacht findet man ab Mitte September auf www.muenchner.de/museumsnacht